mit der Viking Line nach Finnland

12.Mai 2017
Abfahrt: 05:40
Ankunft: 20:30
km: 73’311
Wetter: Sonne :-). 8.5°

Heute um 04:45 aufgestanden, die Sonne stand im strahlend blauen Himmel. Das GPS wollte partout nicht in Aktion treten, sodass wir fast 5 min darauf warten mussten,bis es funktionierte. Dann ging es die ca. 10 min bis zum Schiffsterminal der Viking Line.
Vor uns stand bereits ein Kleinlaster. Ein Lastwagenchauffeur versuchte zu erfahren, ob er hier richtig sei.
Der Fahrer vom Kleinlaster erklärte ihm, dass er kehren und auf der Strasse ca. 500m weiter zum Terminal fahren müsste.
Da ich nun unsicher wurde, fragte ich ihn in meinem wenigen Englisch, ob ich hier einchecken könne oder auch zum Terminal müsste. Nein, ich sei richtig. Wir kamen ins Gespräch, weil er mich fragte, von wo wir kommen. Er kenne die Schweiz, weil er einmal mit einem grossen Truck nach Bern fahren musste. Um 21:30 sei er noch was essen gegangen und wollte dann weiterfahren. Er sei so froh gewesen, dass ihm die Serviertochter erklärt habe, dass in der Schweiz ab 22:00 für Lastwagen Fahrverbot sei uns sehr teuer sei, wenn man dann trotzdem fahre und erwischt werde.
Ich habe ihn dann gefragt, woher er dann komme: Finnland aus Tampere.
Da das einchecken woll noch dauerte bis 06:15, haben wir noch weiter geplaudert.
Die Schiffsüberfahrt von 11:5 Std. war herrlich ruhig, keine Wellen, so wie an einem schönen Sommertag auf den Schweizer Seen. Spiegelglatt würde ich mal sagen. An Board hat es alles, vom Spielplatz für Kinder bis zur Disko für Erwachsene.
Sogar WLAN gabes für die, deren Handy auf Mann oder Frau war und noch genügend Saft in den Batterien hatten, resp. die  das Ladegerät mitgenommen hatten.
Die Kabine war zwar innen, aber gross, Betten  TipTop und WC mit Dusche, Haartrockner alles an Board.
Aus Turku haben wir uns verabschiedet und sind direkt auf der E1 Richtung Helsinki gefahren. Nachdem das GPS-Signal endlich kam, sind wir in Salo abgebogen und auf einem kleinen Camping gefahren.

morgen geht’s weiter nach Helsinki….

 

Nyköpping

9.Mai 2017
Abfahrt: 10:30
Ankunft: 15:30
km: 73’119
Wetter: Sonne und zuletzt Schneegestöber :-). 3.5°

Bin um 05:10 wachgeworden, die Sonne kam bereits hervor. Bei einem Blickaus dem Fenster: draussen weiss statt grüne Wiesen. Es hatte in der Nacht geschneit. Schnell wieder in den warmen Schlafsack, den ich lieber benutze als die Decke.
Um 7:30 stand ich auf. Lustig war, dass im Schatten der Schnee im Gras noch lag, aber dort, wo die Sonne hin kam, bereits wieder grün und fast trocken war. Der Schnee war eisig.
Nach dem Morgenessen mit Speck und Eiern sind wir Richtung Söderköping gefahren. Dort waren wir bereits um 13:30, daher beschlossen wir weiter zu fahren. Mary hatte kurz nach unserer Abfahrt in Oskarshamn eine IKEA auf der anderen Seite der Autostrasse gesehen und suchte nun im Internet, ob es in Norrköping eine IKEA gäbe.
Sie hat erst eine kurz vor Stockholm entdeckt, die fahren wir dann morgen an 😉
Weiter fuhren wir bis nach Nyköping auf einen Camping,  7 km ausserhalb direkt an der Ostseeküste und nur ca. 50m vom Seeufer entfernt.
Bei der Ankunft strahlender Sonnenschein und warm an der Sonne, eine halbe Stunde später bedeckt und saukalt. Jetzt um 17:00 wieder Sonnenschein, aber kalt, nur 3.5° draussen.
Im Büssli aber mit dem Ofen herrlich warm 🙂

morgen gehts weiter zuerst in die Ikea ;-)….

 

 

Oskarshamn

8.Mai 2017
Abfahrt: 09:45
Ankunft: 15:40
km: 72’873
Wetter: Regen, bewölkt, regen,Sonne und zuletzt Schneegestöber :-). 12-13.5°

Bin um 05:10 wachgeworden. Es fing an leicht zu regnen. Schnell aufgestanden und den Tisch ins, und die Stühle unters Auto. Gestern nach dem Grillen wollte ich die Stühle und den Tisch eigentlich versorgen, dachte dann aber, dass ich morgen sowieso die Hecklappe öffnen müsste um die Dachmütze zu versorgen. Morgens um 07:30 dann definitiv aufgestanden; das Wetter war bereits wieder besser. Sehr windig, dafür trocknete die Mütze komplett ab.
Nach dem Morgenessen sind wir Richtung Kalmar gefahren.
In Bornholm haben wir das Schloss gesehen und spontan entschieden, dass wir dieses, statt das Schloss in Kalmar besuchen könnten. In der Zwischenzeit war es empfindlich kalt geworden. Durch die Öffnungen des Schlosses pfiff der Wind wie um Hochwinter. Nach ca. 1:30 bis 2 Stunden hatten wir das riesen Gebäude ganz verfroren wieder verlassen. Im Restaurant am Ende des Parkplatzes wollten wir uns mit einem Kaffee und Imbiss im Restaurant wieder etwas aufwärmen. Pustekuchen, das hat leider zu bis Anfangs Juni. Solange wollten wir nicht warten. Rein ins Auto, über die Brücke aufs Festland und in Kalmar am erst besten Restaurant nahe der Uni einen Zwischenstopp eingelegt.
Anschliessend sind wir in einem Rutsch bis nach Oskarshamn auf einen Camping gefahren. Der ist auf einer kleineren Insel und so in die Umgabung eingefügt, dass wir den See direkt vor uns, und zwischen zwei festen Wohnwagen und einem anderen WOMO-Fahrer waren, man hätte meinen können, dass wir alleine auf diesem Camping seien.

morgen gehts weiter….

 

Trollskogen

7.Mai 2017, Abfahrt: 08:30
Ankunft: 15:30
km: 72’695
Wetter: ganzer Tag Sonne :-). 14-15.5°

Wunderschönes Wetter mit Sonne beim Aufstehen um 06:30.
Dann Abfahrt Richtung Nordspitze der Insel, um im Naturum Trollskogen eine Wanderung zu unternehmen. Natürlich nicht, um noch einer Kirche einen Besuch abzustatten. Leider war die erst ab Juni offen. Als wir abfahren wollten, kam eine Wohnmobil mit einem Schwedenpaar angefahren. Wir kamen ins Gespräch und er kannte Zürich und den St.Bernhardino. Zürich, weil er seine Tochter und deren Freund in Zürich besuchte.
Also losgefahren und um 11:00 waren wir am Depot einer Zugkomposition, die ab Juni 4km weit weg fährt. Wir losgewandert mit dem Prospekt, welches ich ausgedruckt hatte und wollten den roten Pfad für die Wanderung nehmen. Nirgends eine Spur, ausser Traktorspuren oder von Holzerntemaschiene, aber keine roten Wegweiser. Wir flott weiter und mitten durch den Wald. Schöne alte, abgestorbene Bäume haben wir gesehen, aber nichts was auf dem Prospekt stand. Weiter Richtung Küstenufer, hinaus auf den Strand, ausser zwei Fischer kein Mensch, weit und breit und die Naturum-Landzunge genau in der anderen Richtung.
Wir wieder am Strand Richtung Auto zurückgewandert…
Am Ausgangspunkt schauten wir an der Bahn nach, wohin die fährt, wenn sie denn fährt…
Genau an den Ort, wo wir eigentlich hin wollten.
Also das Navi umprogrammiert und die 4 km mit dem Auto zum neuen Ausgangspunkt, diesmal dem richtigen.
Auf der roten Route nun zügig die 4,5km unter die Füsse genommen. Fast keine Leute (einmal 4, dann 2 mit Hund und zuletzt nochmal ein Paar), dafür verschiedenste coole Sachen, vom Wrack aus 1926 bis zu Eichen, die am absterben waren. Der Volksmund sage, dass eine Eiche 300 Jahre wachse, 300 Jahre steheund 300 Jahre sterbe.
Was sehen wir noch? Auf dem Weg zum Büssli meinte Mary, dass der hinter uns unseren Parkplatz hätte haben wollen, weil er sein Zugfahrzeug ganz schräg stellte. Beim näherkommen sahen wir, dass es ein Zürcher war. Ein Routier Swiss mit einem riesigen Wohnwagenauflieger; im Stand sicher cool, aber bei der Parkplatzsuche 😉 eher weniger für mich. 12m, das heisst ein Carparkplatz müsste es dann schon sein.
Jetzt sind wir wiedermal auf einem Camping um unsere Batterien alle aufzuladen.
Dazu hatten wir zwei Steaks grilliert und einen feinen Bohnensalat genossen.

morgen gehts wieder ab der Insel über die Brücke nach Kalmar und weiter….

 

Bläsinge hamn

6.Mai 2017
Abfahrt: 10:09
Ankunft: 15:30
km: 72’579
Wetter: ganzer Tag Sonne :-). 14-18.5°
nach ein paar KM bereits der erste Halt an einem alten Gräberfeld. Gemäss Tafel sogar das älteste auf der Insel.

Dann fuhren wir Richtung Südspitze der Insel, zum Leuchtturm langer John.
Wir kamen an der Steinmauer vorbei, die der König errichten liess, um seine Wildtiere eingehagt.
Ca. 2km vor dem Leuchtturm sind wir um 11:00 losgewandert und einem der ausgeschilderten Wanderwege gefolgt. War herrlich warm. Mit 16° Temperatur ideal im TShirt zum wandern. Ich kam auf jeden Fall immer noch ins schwitzen.
Verschiedene Vögel geben hier einen Anziehungspunkt für Ornitologen oder Fotografen. Mit Zoomobjektiven, wie die Journalisten an einer Sportveranstaltung. Vorne so Gross wie ein kleiner Suppenteller und einen halben Meter lang. Die müssen ein Stativ haben, damit die den Fotoapparat überhaupt halten können. Zum Transportieren nehmen die ihn auf die Schulter. Daneben gibt es Vogelkundler, die mit Fernglas und Spektiv ausgerüstet sind, die manchen Jäger vor Neid erblassen lassen.
Anschliessend zurückgewandert und frischen Mutes an die nächste Sehenswürdigkeit.
Eketorps Borg ist eine Rundburg, oder besser gesagt eher eine Stadtmauer, die bereits die Pest und Dhingis Kan gesehen hat.
Leider ist das Restaurant und das Museum erst im Juni geöffnet, aber war auch so sehr interessant.
Nach fuhren wir weiter auf einen Stellplatz in Bläsinge Hamn, einem Fischerhafen.
Aber statt dort, sind wir ca. 100m auf einem Stellplatz eines Bauern gefhren, zwar ohne Strom, aber dafür nicht so gedrängt wie die im Hafen.
Nach dem Mittag-zNacht, Mary kochte feine Älplermakronen, sind wir auf einem Spaziergang dem Ufer entlang zum Fischereihafen.
Um 19:00 hat ein Kuckuk gerufen, zum Glück hatte ich Geld im Sack 😉

morgen gehts weiter an die Nordspitze der Insel….

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Insel Öland

5.Mai 2017
Abfahrt: 09:59
Ankunft: 17:05
km: 72’482
Wetter: windig, trocken und teilweise sonnig. 14-16.5°

nach dem Morgenessen sind wir gemütlich weitergefahren auf der E22.
Über Sölvesborg sind wir nach Mörum zum Laxens Hus gefahren und haben dort Lachs eingekauft. Am Fluss daneben sei der beste Fluss für die Königslachse. Sind bereits Schweden am Fischen gewesen, teilweise kurzärmelig. Ich in der Dauenenjacke!

In Karlskrona haben wir nach einem Rundgang in einem Restaurant sehr gute Fish an Chips zum zMittag gegessen.

Die Dreifaltigkeitskirche hat eine wunderschöne Rundkuppel aus Holz.
Im übrigen hat es noch grosse Häuser, die mit Holz verschalt sind und farblich verschieden angestrichen sind.

Anschliessend sind wir direkt auf die Insel Öland auf einen Camping in Mörbylänge gefahren. Angeschrieben: geöffnet, aber niemand da. Auf dem Platz war aber ein Gast mit einem Wohnwagen, also war sicher geöffnet.
An der Türe zur Reception stand, dass wenn niemand da sei, man bitte eine Telefonnummer anrufen soll.
Ich rufe an, am andern Ende wird mir auf englisch erklärt, dass ich die Mailbox öffen soll. Nach einiger Diskussion wusste ich, dass er den Briefkasten meinte. Dort seien Schlüssel für die Sanitärräume, mit roten Anhängern für die Damen und die mit grünen für die Herren.
Ausserdem ein Anmeldeformular, dass man bitte ausfüllen möchte.
Am nächsten Morgen könne man dann zahlen.
Bei warmen Sonnenschein haben wir zum zNacht den Lachs und Rüeblisalat genossen.
Den Verdauungsspaziergang konnten wir dann auf einem Spaziergang am ruhigen Meeresufer geniessen.
morgen gehts weiter auf dieser Insel…