Ramberg – A – Moskenes-Bodo

Abfahrt: 10:15
Ankunft Bodo: 24:00
km: 76’567
Abfahrt bei 4.5°, bewölkt und Regen
Ankunft Bodo, bewölkt

Strecke: 31 km
Dauer: 0:31 h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 59 km/h
Zeit im Stand: 0:00 h
Max. Geschwindigkeit: 85 km/h

wir sind heute morgen Richtung Nusfjord losgefahren, das heisst ca 15km zurück.
Wie wir ankamen hat es wieder angefangen zu schneien, wobei nur ca 5 minuten.
Wir haben den Fischerort als nicht wirklich als “muss gesehen werden” empfunden, aber da gehen die Meinungen sicher auseinander.
Nach kurzem Aufenthalt sind wir weiter Richtung A, das unterste Dorf auf den Lofoten.
Dort gibt es eine Bäckerei, die ausgezeichnete Zimtschnecken in einem Holzofen zubereitet.
Nach einem Kaffee sind wir durch den Ort gewandert. Eigentlich wollten wir auf dem dortigen Camping übernachten. Leider macht der Camping aber erst morgen auf. Da hinter dem Parkplatz Stockfisch zum trocknen aufgehängt war, schlossen wir aus dort zu übernachten.
Da die Fähre heute Abend um 19:00 fahren sollte, haben wir beschlossen mit dieser zu fahren.
Mit 3/4 Std. Verspätung ist sie abgefahren, dann sind wir erst um 24:00 in Bodo.

Morgen geht’s dann weiter auf der Route 17…

Unnstadt-Ramberg-Flakstad

Abfahrt: 11:20, bei 3°, bewölkt, Sonne und Schnee
Ankunft Ram: 18:00, bewölkt + teilweise Schneefall, mit 5.5°
km: 76’490

Heute morgen sind wir um 09:30 aufgestanden haben gemütlich z’mörgelet.
Die Ina, welche mit dem Velo unterwegs ist und der wir bereits mehrmals begegnet sind, hat uns erzählt, dass sie erst wieder am 3.Dezember arbeiten müsste. Sie wolle mit dem Velo vom Nordkapp über Schottland, Irland England bis nach Gibraltar.
Heute haben wir Sie nun wieder auf dem gleichen Campingplatz getroffen 🙂
Ein anderer Deutscher Velofahrer ist heute morgen um beim grössten Schneesturm mit seinem Velo losgefahren. Dort wo sein Zelt gestanden war, hatte rundum ca. 5cm Schnee; davon haben wir nichts bemerkt im warmen Büssli.
Wir sind spät losgefahren und hatten auch noch Schneegrauppel.
Unterwegs nach Uttakleiv ist das Wetter dann immer besser geworden. In Uttakleiv angekommen sind wir den 4.5 km langen Weg im Naturreservat gewandert.
In etwa der Hälfte des Weges haben wir uns in einer Höhle ca. 15 Minuten aufgehalten, bis die Schneewand über dem See vorbei war. Anschliessend war alles wieder wie vorher, sogar ein bisschen Sonne drückte durch.
Etwa 50m weiter, wäre unter einem Riesenstein eine Sitzbank mit Tisch und Grill gestanden. Als wir 3/4 des Weges am Ufer spaziert waren, tauchte plötzlich ein Seehund im Wasser auf. Mit dem Feldstecher einwandfrei zu erkennen, mit dem Handy und dem Fotoapparat aber nur ein Punkt im See.
Da der Weg auf der anderen Seite des Berges endete, haben wir uns entschlossen, durch den Tunnel zu laufen. An jedem Ende ist eine Art Briefkasten mit Leuchtwesten für die Querung, die man auch benutzen sollte.
Im Tunnel ist es empfindlich kalt und wenn ein Dieselauto durchfährt, stinkt es richtig, weil ja keine Lüftung ausser der natürlichen vorhanden ist.
Kaum waren wir durch, kam der Überlandbus (auch mit Diesel) der fast die ganze Breite der Strasse benötigte.

Morgen geht’s dann weiter in den Nusfjord…

Vagan-Lekness-Unnstad

29.Mai 2017
Abfahrt: 10:00, bei 5°, bewölkt
Ankunft Unnstad: 18:00, bewölkt, mit 5.5°
km: 76’413

Um Mitternacht haben wir die Mitternachtssonne fotografiert und anschliessend bis um 07:30 geschlafen.
Über 3-4m breite Nebenstrassen sind wir nach Borg ins Wikingermuseum. Dort schneite es eine halbe Stunde. Nachdem es nur noch leicht rieselte, sind wir die 1.5km zu den Schiffen. Da wir ausser dem Frühstück noch nichts gegessen hatten, fuhren wir nach Lekness und fanden in einem Einkaufszentrum eine Pizza. Da in Lekness kein Camping ist, sind wir wieder ca. 14 km zurückgefahren und auf einem Camping mit Surfschule gelandet. Da der Camping nicht direkt ans Wasser stösst, haben die ca. 10 Bike’s mit Surfbretthalterung, ebenso viele normale, aber alles die mit den ultrabreiten 6″ Pneu’s. Dazu ein Hot-Wasserfass und eine Sauna, alles im Preis inbegriffen.
Nur das WiFi ist schlecht, weil nur in der Lounge benützbar.
Die ist übrigens in einem modernen Gebäude im ersten Stock mit Küche und Terrasse.

Morgen geht’s dann weiter nach Uttakleiv…

Kabelvag

27.Mai 2017
Abfahrt: 08:20
Ankunft Kabelvag: 15:15
km: 76’154
Abfahrt bei 6.5°, sonnig
Ankunft Kabelvag, sonnig mit 9°

Bei schönstem Wetter aufgestanden und Richtung Lofoten gefahren. UeberSortland sind wir über die Fv82 nach Melbu gefahren. Dort sind wir an der Fähre angekommen und konnten direkt drauffahren.
Die Fahrzeit war kurz, sowie ich meine eine Viertelstunde, bei herrlichem Wetter und super Aussicht.
Statt rechts sind wir links abgebogen und so haben wir die Touristenstrasse nicht gefahren, sondern die E10.
Dadurch sind wir wohl an einem Rastplatz in der Nähe der Sildpollnes Kapelle vorbeigekommen, sind über Solvaer nach Kabelvag auf den Campingplatz.
Von dort werden Fischfangtouren, Tauchen etc. angeboten. Die Esten und Russen sind dort mit Tauchanzügen und Harpunen auf Fischfang.
Ein Este ist mit seinem Suzuki Vitara mit auf dem Veloträger befestigten 120ltr. Kühlschrank mit voll Fischen nach Hause. Der Kühlschrank war zusätzlich mit Spanngurten irgendwie übers Dach mit Spanngurten befestigt.
Heute haben wir die Radfahrerin auf der Strasse gesehen, die auf der gleichen Fähre wie wir ab dem Grilefjord nach Andenes fuhr.
In drei Tagen hat sie anscheinend die gleiche Strecke gefahren, wie wir in einem Tag. Sage einer, mit dem Velo komme man nicht weit!

Heute haben wir gegrillt und mit einem Wein unseren 39ten Hochzeitstag ein klein wenig gefeiert. Mir kam der Hochzeitstag natürlich nicht in den Sinn! Mary hat mir aber mit einem kleinen Hinweis auf die Sprünge geholfen.

Morgen geht’s nochmals zurück zum Anfang der Lofoten, um dann nicht mehr, wenn möglich die E10 zu fahren.

 

Bleik III, Wale gesichtet :-)

26.Mai 2017
7° sonnig und fast Windstill

Heute morgen beim Duschen habe ich gedacht, für 10 Kronen 5 Minuten mit

eiskaltem Wasser hätte ich auch nicht gebraucht. Das Wasser kam einfach nur kalt, und zwar eiskalt. Vermutlich wäre das Meer wärmer gewesen, hört doch der Golfstrom hier oben auf.
Habe dann doch geduscht, dafür nachher umso wärmer gehabt, bis ich die Haare per Föhn trocken hatte. Ich warnte Mary, nimm nicht die linke Dusche, die bringt kein warmes Wasser.
Ca. 5 Minuten später kam Mary und meinte, es sei wunderbar warm. Ich müsste nur unter der grün leuchtenden Lampe den Knopf drücken. Meine linke Dusche hätte immer noch grün, das heisst, dass man immer noch duschen könnte. Ich also nochmals rein, den Knopf gedrückt, und tatsächlich kam warmes Wasser. Wenn ich gelesen hätte, was auf dem Plakat auf der Wand geschrieben stand, auf englisch, hätte ich das sicher früher bemerkt. Aber eben, jede Dusche in Skandinavien funktioniert irgendwie anders. Bevor wir das Morgenessen tischten, haben wir Gian per Skype zum Geburtstag gratuliert.
Bei schönstem Sonnenschein sind wir nach dem Morgenessen Richtung des Aussichtspunktes an der Touristenstrasse aufgebrochen, weil wir vorgestern bei Regen daran vorbeifuhren und keine Lust hatten auszusteigen.
ca. 2km sind wir am Strand, der Strasse und einem kleinen Tunnel hindurch zum Aussichtspunkt spaziert. Dort angekommen war es ca. 12:00 Uhr. Wir setzten uns auf einen Stein und beobachteten das Meer und auf dem kleinen Eiland die Vögel.
Ich hatte heute für einmal nur das Objektiv von Gaby dabei, weil ich nicht damit rechnete, dass ein Zoomobjektiv evtl. benötigt werde. Es blieb im Bus zurück.
Wir wanderten noch ein Stück den Fussweg beim Aussichtspunkt runter und setzten uns auf einen Stein. Unterdessen war ein Paar oben auf der Aussichtsplattform angekommen, auch mit Fotoapparat, aber mit Zoom.
Plötzlich rief Mary, ein WAL! Wo? Dort! ich nichts gesehen.
Aber draussen beim Inselchen sah auch ich plötzlich eine Flosse im Wasser. Der andere Mann oben bemerkte es auch und rief seine Begleiterin zurück, die bereits wieder im Auto sass.
Dann haben wir sicher eine halbe Stunde von 2-3 Orca-Wale nur die Flossen gesehen, natürlich mit Unterbrüchen. Da ich ja kein Zoom dabei hatte, bin ich ans Ufer runter und soweit als möglich auf die Felsblöcken raus.
Mary rief plötzlich, da kommt er…
Ich sah ihn natürlich zu spät und bekam das Foto mit seinem Kopf aus dem Wasser nicht mehr aufs Bild.
Als dann die sichtbare Walflosse immer mehr in Richtung Horizont abzog, haben wir uns noch mit dem anderen Fotograf unterhalten. Er sei aus Montenegro, lebe aber hier in Norwegen.
So haben wir für uns einen spektakulären Spaziergang abgeschlossen und müssen morgen keine Walsafari mit 20 Leuten unternehmen…

Morgen geht’s dann weiter Richtung Lofoten…

 

Tromsö, 2ter Tag

23.Mai 2017
2ter Tag Tromsö, bedeckt

Heute haben wir nach dem Morgenessen vergnügt auf einen Bus gewartet. Plötzlich kam ein älterer Norweger auf dem Velo näher und hielt vor uns an und erklärte auf Englisch, dass diese Haltestelle nicht mehr in Betrieb sei. Die sei, ca. 500m weiter vorne.
Wir also zu Fuss die Strasse hoch bis zu einem Kraftwerk und dort haben wir den Bus 24 bis ins Zentrum genommen. Statt dort auszusteigen sind wir noch eine Station weitergefahren. Beim runter laufen in die City haben wir an einer Schulhauswand noch einen riesengrossen “Güggelin” gesehen. In der City angekommen, haben wir zu Fuss die Einkaufsmeile besucht und durchstöbert, wobei wir einen Stoffladen fanden, der in ähnlichem Stil wie der vom Omi war.
Eine City-Rundreise mit einem Tuck gebucht, der einmal an die Sehenswürdigkeiten mit Erklärungen über Kopfhörer abgab, um die Stadt etwas besser kennenzulernen. Dabei sind wir auch am Polaris vorbeigekommen, von dem es im Reiseführer hiess, dass  es erst ab Juni geöffnet sei. Also zu Fuss dorthin und die verschiedensten Tierarten gesehen, unter anderem dressierte Robben, eine davon bereits 14 Jahre und 300kg schwer.
Da es fast 16:00 war, als die Ausstellung gesehen hatten, wollten wir noch schnell mit der Luftseilbahn auf den Aussichtsberg von Tromsö.
Also wieder in den Bus mit der Nr. 26, der direkt an die Talstation fährt. Als der Bus ankam, sind wir eingestiegen und wie wir bemerkten natürlich in die falsche Richtung gefahren. bemerkt haben wir es, weil wir an der Haltestelle ankamen, bei der wir heute bereits einmal ausgestiegen sind.
Da der eigentlich richtige Bus uns dort kreuzte, beschlossen wir, anstatt 30 Minuten zu warten mitzufahren bis an die Endstation und wieder zurück.
So landeten wir schlussendlich auf der anderen Seite von Tromsö beim Einkaufscenter und dem Flughafen.
Nach ca. 5 Minuten ist der Bus wieder in die richtige Richtung abgefahren und uns vorbei an ein paar sehr schönen, modernen Häusern bis an unser eigentliches Ziel gebracht, der Talstation.
Wir zahlten und konnten sofort mit der Bahn hoch, sozusagen als letzte Fahrgäste dieser Kabine. Wäre kein Unglück gewesen, weil die alle halbe Stunden bis 01:00 in der Nacht hoch- und runterfährt.
Oben hat es wirklich eine wunderbare Aussicht, es lohnt  sich auf jeden Fall dort raufzufahren.
Um 19:00 sind wir wieder runter und sind die 1.3km zum Camping gelaufen. Auf dem Weg war noch die Eismeerkathedrale zu sehen, die eigentlich geschlossen sein sollte, öffnete anscheinend für einen Sightseeing-Bus länger. Das nutzten wir aus und konnten legal innen für 15 Minuten die Wirkung auf uns einfliessen lassen und Fotos machen, die während einem Gottesdienst nicht erlaubt sind.

Morgen gehts weiter Richtung Süden…

Tromsö

Ankunft Tromsö: 16:45
km: 75’800
Abfahrt bei 5°, bedeckt, Sonne fängt an durchzudrücken
Ankunft Tromsö, Regenschauer mit 10°

Wir sind als letzte vom Camping weg, zuerst der Norweger mit einem Mercedes-Lieferwagen, in den er hinten ein Bett reingemacht hatte und dann ein Franzose mit einem Pilot-Fiat-Kastenwagen.
Wir hatten gestern ja beschlossen, dass wir noch zum Jokelfjord zurückfahren würden und uns den Gletscher ansehen wollten.
Auf halber Strecke begegneten wir dem Norweger, der anscheinend die gleiche Idee gehabt hatte. Mich wunderte zwar, wieso der schon wieder retour fuhr, dachte mir aber nichts dabei.
Als wir ankamen, waren auf dem kleinen Parkplatz die Toiletten noch vernagelt, und vom Gletscher keine Spur.
Dem kamen wir allerdings im Reisebuch auf den Grund, weil Mary nun vorliest, dass es bis zum Gletscher 7.5km zu Fuss sei, also so um  die 3 Std. Wanderung. Da der Wanderweg vermutlich eh nicht geöffnet sein wird, und wir keine Lust hatten nach ein paar km wegen Schnee nicht weiter zukönnen, verzichteten wir und fuhren zurück.
Auf dem Hinweg hatte Mary einen Ausstellplatz gesehen, von dem man einen wunderbaren Blick ins Tal und auf den Fjord hatte.
Sie natürlich mit Ihren Sommer-Sandaletten und Barfuss durch den Schnee zum Rastplatztisch, bei dem gerade die Tischplatte ca. 20cm aus dem Schnee schaute!
Fotos geschossen, ich natürlich die Mary und ihre Barfuss-Tanzeinlage und wieder zurück zum Büssli. Mary’s Füsse und Zehen musste ich zuerst mal mit einem Papiertuch vom Splitt säubern und nachher die Heizung im Fusszonenbereich voll aufdrehen.
Weiter gefahren und an einer schönen Bucht wieder Fotos geschossen, bei noch leichter Bewölkung.
Dann immer dem Ufer entlang auf der E6 Richtung Tromsö.
2 mal auf eine Fähre und dann sind wir mit einem Regenschauer fast mitten in Tromsö auf den Camping gefahren. Eingescheckt und sofort hellte es wieder auf, blieb aber bedeckt,  aber trocken.

morgen geht’s zur Eiskathedrale und in die Innenstadt…